Wasserturm und Bergkirche Beucha

Neben der bekannten Bergkirche in Beucha gibt es auch noch einige andere große oder kleine Sehenswürdigkeiten zu sehen. So wie der Beuchaer Wasserturm, welcher sich auf dem gleichnamigen Kirchberg befindet und auf den ersten Blick eigentlich gar nicht nach einem solchen aussieht. Es wird eher der Eindruck erweckt, dass man durch eine Tordurchfahrt zur Kirche sowie den Friedhof gehen würde. Doch auf den zweiten Blick kann man erahnen, dass es sich bei diesem Exemplar um einen Wasserspeicher handelt.

Beuchaer Wasserturm neben der Bergkirche
Beuchaer Wasserturm neben der Bergkirche

Erbaut wurde das heutige technische Denkmal in den Jahren 1911 bis 1913 durch den Leipziger Civilingenieur Arthur Bunde nach Plänen des Brandisers Walter Gralapp. Dabei ist der Turm eine architektonische Besonderheit, da sein quadratisches Sockelgeschoss als Tordurchfahrt zum Friedhof aufgebaut ist.

Wasserturm und Bergkirche Beucha - eine unvergessliche Silhouette
Wasserturm und Bergkirche Beucha – eine unvergessliche Silhouette

Der knapp 28 Meter hohe Turm versorgte bis in die Mitte der 1950ger Jahre neben Beucha auch die Ortschaften Kleinsteinberg, Wolfshain und Albrechtshain mit Wasser. Auch der stählerner nach oben offene Barkhausenbehälter mit einer Füllmenge von 100 Kubikmetern Wasser ist noch im Turm installiert. Mit einem Durchmesser von 7,40 Meter und einer Höhe von 4,90 Metern ist der Stahlzylinder über eine gewandelte Gusseisentreppe im Obergeschoss zu erreichen. Seit 2009 ist die Stadt Brandis Eigentümer des 5 geschossen Turmes mit oktogonalem Grundriss und Zeltdach.

Wasserturm in Beucha neben der Wehrkirche
Wasserturm in Beucha neben der Wehrkirche

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