Die vielen Leipziger Stadtteilen zeigen eine lange Geschichte der Stadt und vor allem die Aussenbezirke zeigen, dass es in der Region einige Rittergüter gab. Auch im Stadtteil Wahren gab es offenbar solch ein Rittergut und von diesem ist das Herrenhaus noch da, welches aus der Erbauungszeit des 18.ten Jahrhunderts heutzutage immer noch Bestand hat.

Herrenhaus Wahren
Herrenhaus Wahren

Schon im Jahr 1185 wird die Familie von Wahren mit einem Stammsitz auf diesem Areal erwähnt. Als Besitzer wird Heinrich von Wahren erstmals in diesem Jahr erwähnt. Erst um 1480 übernahm die Familie Planck, speziell Georg Blanck den Sitz, welcher durch die Witwe 1592 an den Rat der Stadt zu Leipzig verkauft wird. 100 Jahre später geht das Gut samt dem Dorf Wahren sowie Stahmeln 1650 an Johann Heinrich von Stammer. In den Jahren 1749 sowie 1750 wird das Herrenhaus des Rittergutes im Stil des Barocks an der heutigen Rittergutsstraße 23 errichtet. Bis Anfang des 20.ten Jahrhunderts bleibt das Gut im Besitz von Familie Stammer. Einige Jahre später lässt Theodor Kniesche seine Pelzzurichterei 1898 fast um die Ecke errichten. Um 1916 kauft Richard Lindner das Anwesen, während dieser Zeigt wird das Herrenhaus zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut. Schon zu DDR Zeiten wird dieses 1983 bis 1988 restauriert. Die eigentliche Sanierung des Rittergutgebäudes erfolgte jedoch nach der Wende in den Jahren 1999 sowie 2000, bei der exklusive Wohnungen eingerichtet werden.

ehemaliges Rittergutsgebäude im Stadtteil Wahren
ehemaliges Rittergutsgebäude im Stadtteil Wahren

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